Blase stärken mit der APM-Therapie

Viele kennen das Problem: häufiger Harndrang, ein unangenehmes Druckgefühl im Unterbauch oder wiederkehrende Blasenentzündungen. Auch ältere Menschen sind betroffen. Vor allem, wenn das Immunsystem geschwächt ist oder der Körper aus dem Gleichgewicht gerät. Eine schwache Blase kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, im Alltag, im Berufsleben und nicht zuletzt beim Wohlbefinden. Neben der klassischen Medizin bietet die APM-Therapie eine sanfte, ganzheitliche Methode, um die Blasenfunktion gezielt zu stärken

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Blase stärken mit der APM-Therapie

Die Blase ist ein sensibles Organ, das nicht nur auf körperliche, sondern auch auf emotionale Belastungen reagiert. In der Komplementärtherapie nimmt man die Blase nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit dem ganzen Organismus wahr.

 

Blase und Niere – das Element Wasser und die Kunst des Loslassens

In der klassisch chinesischen Medizin sind Blase und Niere dem Element Wasser zugeordnet. Es steht für Ruhe, Regeneration, aber auch für die Fähigkeit, Altes loszulassen. Eine dauerhaft gespannte oder energetisch geschwächte Blase kann daher auch ein Zeichen dafür sein, dass jemand Schwierigkeiten hat, etwas gehen zu lassen: auf emotionaler, mentaler oder körperlicher Ebene. Angst, Unsicherheit oder das Festhalten an alten Mustern können sich über den Blasenmeridian zeigen. Umgekehrt kann die Stärkung dieses Energiesystems helfen, wieder ins innere Gleichgewicht zu finden. Eine Therapie, die diesen Meridian stärkt, wirkt also körperlich und emotional ausgleichend.

 

Blasenschwäche ganzheitlich verstanden

Eine geschwächte Blase entsteht nur selten isoliert, sondern hat oft mehrere Auslöser. Statische Probleme, wie beispielsweise ein Beckenschiefstand oder ISG-Blockaden, können den Energiefluss im Blasenmeridian behindern. Auch Geburten, bei denen der Beckenboden stark belastet wurde, können eine Schwächung begünstigen. Unterkühlung, insbesondere im Nieren- und Unterleibsbereich, wirkt sich ebenfalls negativ aus. Hormonelle Umstellungen, wie sie zum Beispiel in der Menopause auftreten, können die Blase zusätzlich schwächen. Operationen oder Narben im Bauchbereich können den Energiefluss stören und dadurch Beschwerden verstärken. Zudem spielen Stress, emotionale Anspannung oder die Schwierigkeit, loszulassen, eine wichtige Rolle bei der Entstehung einer Blasenschwäche.

 

APM-Therapie und die richtige Fachperson finden

Die APM-Therapie verbindet Prinzipien der chinesischen Medizin mit Teilen der westlichen Manualtherapien. Anders als bei der Akupunktur werden bei der APM-Therapie die Meridiane (die Energieleitbahnen des Körpers) und die Akupunkturpunkte nicht mit Nadeln, sondern mit einem Massagestäbchen behandelt. Ziel ist es, den Energiefluss (Qi) im Körper zu harmonisieren und Blockaden zu lösen. Die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Komplementärtherapeutin mit der Methode APM-Therapie dauert mindestens 3,5 Jahre berufsbegleitend. Weitere Informationen findet man beim Berufsverband APM Schweiz. Die APM-Therapie ist bei den Krankenkassen in der Zusatzversicherung anerkannt. Es ist wichtig vor einer APM-Therapie durch die Klient*innen abzuklären, ob eine Rückvergütung der Behandlungen bei der Zusatzversicherung (Krankenkasse) sichergestellt ist.

 


Leserfrage

"Seit einigen Jahren habe ich immer wieder Blasenentzündungen. Medikamente helfen zwar kurzfristig, aber die Beschwerden kommen zurück. Kann die APM-Therapie meine Blase langfristig stärken?" Antonia Sommer (52 Jahre)

 

Liebe Frau Sommer

Die APM-Therapie kann helfen. Dabei werden die Energieleitbahnen sanft mit einem Massagestäbchen stimuliert, um Blockaden zu lösen und den Energiefluss im Blasen- und Nierenmeridian zu harmonisieren. Das stärkt nicht nur den Urogenitalbereich, sondern wirkt auch ausgleichend auf Körper und Seele. Eine erfahrene Therapeutin berücksichtigt zudem mögliche Ursachen wie Haltung, Narben, hormonelle Veränderungen oder emotionale Belastungen.

Herzlichst, Ihre Nicole Wyss

 


Sanasearch in Zusammenarbeit mit Nicole Wyss und dem APM-Verband

Dieser Artikel erschien ausserdem in der Oliv Zeitschrift 11/2025: zum Artikel

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