Oft kommen Menschen mit Fragen in meine Praxis. Was sie mit nach Hause nehmen, sind selten fertige Antworten, sondern eine neue Sicht auf das, was sie bewegt – und die Neugier zu entdecken, was dadurch in Bewegung kommt.
Vielleicht belastet eine schwierige Lebenssituation, steht eine weitreichende Entscheidung an oder das Gefühl macht sich breit, den Kontakt zu sich selbst verloren zu haben. Meine therapeutische Begleitung beginnt dort, wo Menschen ihrer Sehnsucht nach Veränderung folgen und sich ihrem Erleben offen zuwenden.
Der Weg zur Veränderung
Die Kinesiologie bildet das Fundament meiner therapeutischen Arbeit. Das Zürcher Ressourcen Modell (entwickelt an der Universität Zürich) sowie zahlreiche Weiterbildungen haben meinen therapeutischen Blick geschärft und ermöglichen mir, Menschen individuell zu begleiten. Manchmal entsteht Klarheit im ressourcenorientierten Dialog. Innere Bilder machen Möglichkeiten fassbar, die vorher ausser Reichweite schienen. Und manchmal öffnet der Körper über den Muskeltest Türen, die sich mit Worten allein nicht erschliessen würden.
So unterschiedlich Veränderung ihren Anfang nimmt, so sehr ähneln sich die Momente, in denen etwas in Bewegung kommt: Die Perspektive weitet sich, Zusammenhänge werden sichtbar, innerlich kommt etwas ins Lot und plötzlich scheint möglich, was vorher undenkbar schien. Oft höre ich dann die drei grossen Worte: Das bin ich. Mit diesen Worten verändert sich etwas Grundlegendes. Aus Hilflosigkeit kann Vertrauen wachsen, das eigene Leben wieder mitgestalten zu können. Darin liegt für mich nachhaltige Veränderung.
Was mich an meiner Arbeit bewegt
Ich staune immer wieder darüber, wie viele Fähigkeiten, Erfahrungen und Ressourcen in jedem Menschen angelegt sind. In schwierigen Zeiten scheinen sie verloren. Doch sie sind es nicht. Sie geraten manchmal nur aus dem Blick. Sie gemeinsam wieder sichtbar zu machen, damit sie im Alltag wirksam werden, gehört für mich zu den wertvollsten Momenten meiner Arbeit.
Menschen begleiten und miterleben zu dürfen, wie sie ihren inneren Kompass wiederfinden und den Mut schöpfen, ihren eigenen Weg zu gehen, empfinde ich als grosses Glück.


